Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen
Nervensystems.
Dabei entstehen in Gehirn und Rückenmark zahlreiche (multiple) Krankheitsherde.
Durch die Zerstörung und anschließende Verhärtung (Sklerose) der die Nervenfasern
umgebenden Myelinhüllen entstehen vielfältige, unterschiedliche Nervenfunktionsstörungen,
wie z.B. Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen, Spastiken, Gefühls- und Koordinationsstörungen.
(die Krankheit mit den 1000 Gesichtern)
Trotz weltweiter Forschung ist die Krankheit noch immer nicht heilbar,
lediglich einzelne Symptome können gemildert werden.
Seit einiger Zeit gibt es Medikamente, die den Verlauf der Krankheit offenbar günstig beeinflussen